Mecklenburg-Vorpommern erhält 1,92 Mrd. Euro für Zukunftsinvestitionen
Beim Investitionsgipfel am 15. Juli 2025 in Schwerin wurden die Weichen für umfassende Investitionen in Mecklenburg-Vorpommern gestellt. Der Bund stellt mit einem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen Mittel für Infrastruktur und Klimaneutralität bereit – 100 Milliarden davon gehen direkt an Länder und Kommunen. Mecklenburg-Vorpommern kann daraus mit einem Anteil von 1,92 Milliarden Euro rechnen.
Das Geld soll gezielt in Bildung, Forschung, Krankenhäuser, Sicherheit, Digitalisierung, Energie und Mobilität investiert werden. Besonders stark profitieren sollen Schulen: Allein 600 Millionen Euro fließen in Schulsanierung, Digitalisierung und Neubauten – ein klares Signal für Generationengerechtigkeit. Auch Krankenhäuser, Feuerwehren, die Polizei sowie nachhaltige Mobilität und Digitalisierung stehen im Fokus.
Ein zentrales Ziel ist dabei nicht nur der Ausbau der Infrastruktur, sondern auch die Stärkung der regionalen Wirtschaft: Vergaben sollen möglichst lokal erfolgen, um Wertschöpfung im Land zu halten.
Trotz zu erwartender Steuermindereinnahmen durch die Investitionsoffensive in Höhe von rund 500 Millionen Euro bis 2029 konnte die Landesregierung erreichen, dass die kommunalen Ausfälle vom Bund vollständig kompensiert werden.
Parallel wird das Land mit seinem Doppelhaushalt 2026/27 zusätzlich über 3,3 Milliarden Euro in Zukunftsfelder wie Kita, Wirtschaft, Justiz, Hochschule und Klimaschutz investieren.
Das Investitionspaket wird flankiert durch den MV-Plan 2035, der im ersten Quartal 2026 weiter konkretisiert werden soll. Ein zentrales Anliegen bleibt der Abbau bürokratischer Hürden, um die Umsetzung zu beschleunigen – etwa durch vereinfachte Vergabeverfahren und den geplanten „Bau-Turbo“.
Quelle: Ministerium für Finanzen Mecklenburg-Vorpommern, Ergebnisse des Investitionsgipfels vom 15. Juli 2025 (PDF-Dokument)
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